Zwei schwere E-Bikes mit zusammen über 50 Kilo auf einen Träger zu packen – das ist keine Frage mehr, ob es geht, sondern welcher Träger es aushält. Anhängerkupplungs-Modelle für E-Bikes müssen mehr bieten als Standard-Fahrradträger, denn die Motoren und Akkus treiben das Gewicht pro Rad schnell über 25 Kilogramm. Die folgenden Tests und Vergleiche zeigen, welche Modelle 2025 wirklich für zwei E-Bikes taugen.

Typische Stützlast: 60–80 kg · Für 2 E-Bikes geeignet: Ja, ab 60 kg Zuladung · Akku entfernen: Empfohlen beim Transport · Testsieger Kategorie: Anhängerkupplung-Modelle · Rechtliche Grenze: Überschreitung führt zu Bußgeld

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
  • Uebler i21 Z90 ist Testsieger beim ADAC mit „sehr gut“ (ADAC)
  • 13 kipp- und faltbare Träger mit 2 Rädern bis 30 kg pro Rad getestet (ADAC)
  • Testberichte.de vergibt an Uebler i21 Z60 die Note 1,2 „sehr gut“ (Testberichte.de)
2Was unklar ist
  • Exakte Bußgelder je nach Überschreitungshöhe variieren regional
  • Langzeit-Haltbarkeit bei regelmäßiger E-Bike-Beladung noch wenig untersucht
3Stützlast-Optionen
  • 60-kg-Modelle für die meisten Kombis ausreichend (Bike-X Test)
  • 80-kg-Träger für schwere E-Bikes oder SUV-Fahrer (Elektrobike.de)
4Sicherheit & Praxis
Merkmal Wert
Häufige Stützlast 60 kg
Max. für 2 E-Bikes 80 kg
Akku-Entfernung Ja, empfohlen
Testsieger-Plattformen ADAC, Testberichte.de, Bike-X
Uebler i21 Gewicht 13,2 kg (ADAC-Messung)
Thule EasyFold XT 2 60 kg Gesamtkapazität
ADAC: Modelle um 400 € 8 Träger mit „gut“

Welches ist der beste Fahrradträger für 2 E-Bikes?

Testsieger-Modelle im Überblick

Der Uebler i21 Z90 hat sich 2025 als klarer Testsieger etabliert. Der ADAC vergab die Note „sehr gut“ und lobte die einfache, selbsterklärende Montage. Das Modell wiegt nur 13,2 Kilogramm – laut ADAC das leichteste im Test von 13 falt- und kippbaren Trägern für die Anhängerkupplung, die jeweils Platz für zwei Räder mit bis zu 30 Kilogramm pro Rad bieten. Für E-Bike-Besitzer ist das relevant: Mehrere aktuelle Modelle wie das Thule EasyFold XT 2 erreichen ähnliche Werte und kombinieren 60 Kilogramm Gesamttragkraft mit einfacher Handhabung.

Warum das Gewicht des Trägers zählt

Leichte Modelle lohnen sich für Vielfahrer, die Zuladung nicht verschenken wollen – wer einen Träger mit 17 statt 13 Kilogramm wählt, verliert vier Kilogramm Reserve, die für zwei 25-Kilo-E-Bikes entscheidend sein können.

Auf Testberichte.de belegt der Uebler i21 Z60 mit der Note 1,2 den ersten Platz, dicht gefolgt vom Thule Epos 2 mit 1,3. Beide Modelle eignen sich für E-Bikes und Fatbikes und bieten laut Testberichte.de die stabilste Variante unter den Anhängerkupplungs-Trägern.

Die Stützlast von Fahrzeugen wie dem Skoda Fabia (60 kg) oder dem Golf VIII (80 kg) begrenzt die Auswahl zusätzlich: Werksseitig genehmigte Werte stehen im Fahrzeugschein unter Punkt 13.

Vergleich für Anhängerkupplung

Der ADAC hat 13 kipp- und faltbare Träger getestet, acht Modelle um die 400 Euro erreichten die Note „gut“. Die Spanne beim Eigengewicht ist erheblich: Während der Uebler i21 nur 13,2 Kilogramm auf die Waage bringt, wiegt das schwerste Modell – Atera – rund 21 Kilogramm. Norauto, Hapro und Eufab liegen bei knapp 19 Kilogramm.

Fahrradträger verändern laut Testberichte.de das Fahrverhalten kaum, doch die Stützlast-Vorgabe bleibt bindend: Wer zwei 25-Kilo-E-Bikes transportieren will, braucht einen Träger, der diese Last sicher aufnimmt und die Kupplung nicht überlastet.

Fazit: Was das bedeutet: Wer einen schweren Träger wählt, verschenkt Zuladung. Leichte Modelle wie der Uebler i21 sind teurer, aber für zwei E-Bikes fast zwingend.

Wie viel Stützlast für 2 E-Bikes?

Empfohlene Last pro Bike

Zwei E-Bikes bringen es gemeinsam schnell auf 50 bis 60 Kilogramm – Addiert man das Eigengewicht des Trägers, sind 65 bis 75 Kilogramm keine Seltenheit. Bike-X empfiehlt deswegen für zwei E-Bikes eine Stützlast von mindestens 60 Kilogramm, besser 75 Kilogramm. Die Stützlast variiert aber stark je nach Fahrzeug: Ein aktueller Skoda Fabia darf werksseitig nur 60 Kilo tragen, der Golf VIII hingegen 80 Kilo, ein BMW X5 sogar satte 140 Kilogramm.

Die korrekte Berechnung lautet: Max. Stützlast minus Eigengewicht des Trägers = verfügbare Zuladung für Fahrräder. Bei einem 13-Kilo-Träger und einer Stützlast von 60 Kilo bleiben also 47 Kilo für die Räder – ausreichend für zwei E-Bikes, sofern diese zusammen nicht schwerer sind.

Wer den Träger wechselt oder ein anderes Auto nutzt, sollte die Stützlast im Fahrzeugschein prüfen. Anhängerkupplungen lassen sich auflasten, erklärt Bike-X – das erweitert den Spielraum bei schweren Modellen.

60 kg vs. 80 kg Modelle

Modelle mit 60 Kilogramm Zuladung wie der Uebler i21 reichen für die meisten Kombinationen aus zwei E-Bikes bis etwa 22 Kilo pro Stück. Wer schwerere E-Bikes fährt oder ein Fahrzeug mit niedriger Stützlast nutzt, greift besser zu 80-Kilo-Modellen – etwa dem Thule EasyFold XT 2, der 60 Kilogramm Gesamttragkraft bietet und sich durch einfache Spannhebelmontage auszeichnet.

Manche Träger erreichen nur 45 Kilogramm maximale Zuladung – zu knapp für zwei E-Bikes, warnt Elektrobike.de. Solche Modelle mögen für normale Fahrräder reichen, sind aber keine sichere Wahl für Motor- und Akku-Transport.

Das Fazit: Für zwei durchschnittliche E-Bikes sind 60 Kilogramm Stützlast das Minimum. Wer auf Nummer sicher gehen will, wählt 75 oder 80 Kilogramm – gerade wenn das Fahrzeug keine große Reserve bietet.

Warum Akku beim Transport entfernen?

Sicherheitsgründe

Der Lithium-Ionen-Akku eines E-Bikes ist während des Transports Vibrationen, Stößen und Temperaturschwankungen ausgesetzt. Fachportale wie Mein-Fahrradtraeger.de empfehlen daher, den Akku vor der Fahrt zu entfernen – nicht nur bei Nichtgebrauch, sondern auch bei kurzen Strecken. Der Grund: Schäden an der Akku-Hülle oder den Kontakten können zu Funktionsstörungen oder sicherheitsrelevanten Problemen führen.

Mein-Fahrradtraeger.de rät explizit, den Akku abzunehmen, wenn das E-Bike nicht gefahren wird. Auch während des Transports auf dem Träger gilt: Der Akku bleibt besser im Rucksack oder in der Garage als am Rahmen.

Lagerungstipps

Der abgenommene Akku sollte trocken, frostfrei und nicht vollständig geladen gelagert werden – idealerweise bei etwa 50 bis 60 Prozent Ladezustand. Extreme Hitze oder Kälte schadet der Lebensdauer. Wer den Akku im Winter nicht nutzt, entlädt ihn nicht komplett, sondern bewahrt ihn mit halber Ladung auf.

Die Stützlast wird durch den fehlenden Akku übrigens nicht beeinflusst – er wiegt nur drei bis vier Kilogramm. Die Sicherheitsempfehlung zielt rein auf den Schutz des teuren Akkus und die Vermeidung von Beschädigungen während der Fahrt.

Was zu beachten ist

Nicht alle E-Bike-Modelle haben abnehmbare Akkus. Bei fest verbauten Akkus sollte man prüfen, ob der Hersteller Transportfreigabe erteilt – und den Rahmen besonders gut gegen Stöße sichern.

Ist ein normaler Fahrradträger für E-Bikes geeignet?

Gewichtsunterschiede

Ein normales Fahrrad wiegt 10 bis 15 Kilogramm, ein E-Bike bringt es wegen Motor und Akku schnell auf 20 bis 30 Kilogramm. Herkömmliche Träger, die für 15-Kilo-Räder ausgelegt sind, erreichen bei zwei 25-Kilo-E-Bikes schnell ihre Grenze. Die Rede ist von kombinierten Lasten über 50 Kilogramm, die viele Standardmodelle nicht sicher tragen.

Uebler i21 und Thule EasyFold XT 2 bieten 60 Kilogramm Zuladung und sind explizit für E-Bikes konzipiert. Die Halterungen müssen zum Rahmen und zur Reifenbreite passen – ein Punkt, den der ADAC ausdrücklich betont.

Spezielle E-Bike-Modelle

Rameder und andere Fachhändler bieten spezielle E-Bike-Träger an, die verstärkte Rahmenhalterungen und breitere Radschienen mitbringen. Diese Modelle tragen 25 bis 30 Kilogramm pro Rad und eignen sich auch für Fatbikes mit breiten Reifen.

Was das bedeutet: Wer zwei E-Bikes transportieren will, braucht einen Träger mit mindestens 60 Kilogramm maximaler Zuladung und Rahmenschonern, die den empfindlichen E-Bike-Rahmen nicht beschädigen.

Wie viel darf ich die Stützlast überschreiten?

Rechtliche Konsequenzen

Die Stützlast ist in § 44 StVZO geregelt und im Fahrzeugschein unter Punkt 13 eingetragen. Die ahndende Behörde bei Überschreitung ist das Ordnungsamt oder die Polizei im Rahmen einer Kontrolle. Wer die Stützlast seiner Anhängerkupplung überschreitet, riskiert ein Bußgeld.

Im Bußgeldkatalog sind verschiedene Stufen vorgesehen: Geringe Überschreitungen (bis 5 kg) gelten als Verwarnung, größere Überschreitungen können 60 Euro und mehr kosten. In bestimmten Konstellationen sind sogar höhere Beträge möglich.

Das Risiko im Detail

Überschreitungen können die Betriebserlaubnis der Anhängerkupplung gefährden. Bei einem Unfall drohen strafrechtliche Konsequenzen und Probleme mit der Kaskoversicherung, wenn die überhöhte Last als Mitverursacher gewertet wird.

Bußgelder

Der Bußgeldkatalog für Stützlast-Überschreitung beginnt bei Verwarnungen für minimale Überschreitungen und steigt je nach Höhe der Abweichung. Eine exakte Tabelleneinordnung ist ohne aktuelles Datum schwierig, da Bußgelder regelmäßig angepasst werden.

Wer sicher fahren will, sollte die tatsächliche Stützlast inklusive Trägergewicht berechnen und lieber einen Träger mit mehr Reserve wählen. Die meisten Versicherungen und Prüforganisationen raten dringend davon ab, die zulässige Stützlast auszureizen.

Warum das wichtig ist: Eine Überschreitung mag im Alltag selten kontrolliert werden, doch bei einem Unfall kann die überhöhte Last als Mitverursacher gewertet werden – mit Konsequenzen für Haftung und Versicherungsschutz.

Die nachfolgende Tabelle fasst die wichtigsten Modelle im Vergleich zusammen, sortiert nach Stützlast und Eigengewicht.

Modell Stützlast max. Eigengewicht Preis ca.
Uebler i21 Z90 60 kg 13,2 kg 730 €
Thule EasyFold XT 2 60 kg ca. 17 kg ab 400 €
Thule Epos 2 60 kg ca. 17 kg ab 350 €
Atera 75 kg 21 kg ab 500 €
Westfalia BC 60 60 kg ca. 15 kg 300 €
Hapro 75 kg ca. 19 kg ab 350 €
Eufab 70 kg ca. 19 kg ab 300 €

Sieben Modelle im Vergleich: Das günstigste liegt bei etwa 300 Euro, das leichteste wiegt 13,2 Kilogramm (Uebler i21). Wer auf Gewicht und Tragkraft achtet, findet mit dem Uebler i21 den Testsieger, preisbewusste Käufer greifen zu Eufab oder Westfalia.

Diese Übersicht zeigt die Spannbreite verfügbarer Modelle von der leichtesten bis zur schwersten Variante.

Merkmal Standard E-Bike geeignet Premium
Stützlast-Bereich 45–55 kg 60–75 kg 75–90 kg
Material Stahl Aluminium/Edelstahl Aluminium, korrisionsresistent
Max. Reifen pro Rad 2,5 Zoll 3,0 Zoll 4,0 Zoll (Fatbike)
Halterungstyp Rahmenklemme Rahmenklemme + Radschiene Verstärkte Rahmenklemmen
Beleuchtung 12V-Standard LED, 7-polig LED, integriert
Faltbar Teilweise Ja, kippbar Ja, kompakt
Typischer Preis 150–250 € 300–500 € 500–800 €

Die Tabelle zeigt drei Klassen: Standardmodelle für normale Räder, E-Bike-Taugliche mit verstärktem Rahmen, und Premiummodelle für Fatbikes und heaviest E-Bikes. Der Sprung von 55 auf 60 Kilogramm Stützlast kostet etwa 100 bis 150 Euro mehr.

Der Vergleich macht deutlich, dass sich die Investition in ein E-Bike-fähiges Modell lohnt, wenn regelmäßig schwere Lasten transportiert werden sollen.

Vorteile

  • Kofferraum bleibt frei bei montiertem Träger
  • Hohe Tragkraft für schwere E-Bikes (60–80 kg)
  • Stabiler Stand durch tiefen Schwerpunkt
  • Kippfunktion erleichtert Rack-Zugang

Nachteile

  • Anhängerkupplung zwingend erforderlich
  • Zusätzliches Gewicht beeinflusst Verbrauch
  • Montage und Demontage dauern 10–15 Minuten
  • Rahmenhalterungen können bei manchen E-Bike-Formen problematisch sein
Fazit: Was das bedeutet: Die Wahl eines Anhängerkupplungs-Trägers lohnt sich für Vielfahrer und alle, die ihre E-Bikes regelmäßig zu Touren transportieren. Für gelegentliche Nutzer kann ein Dachgepäckträger günstiger sein, erfordert aber mehr Kraft beim Aufladen.

Der Testsieger Uebler i21 Z90 überzeugt durch seine einzigartige und simpel zu bedienende Montageart. ADAC

Ein aktueller Skoda Fabia darf nur 60 Kilo zuladen, der Golf VIII hingegen 80 Kilo, ein BMW X5 wiederum satte 140 Kilogramm. Bike-X

Zusammenfassung

Wer zwei E-Bikes sicher auf der Anhängerkupplung transportieren will, braucht einen Träger mit mindestens 60 Kilogramm Stützlast und einem Eigengewicht unter 17 Kilogramm. Der Uebler i21 Z90 ist der Testsieger und eignet sich für die meisten Kombis, während der Thule EasyFold XT 2 für Fahrer eine faltbare Alternative mit 60 Kilogramm Gesamttragkraft bietet. Für Fahrer mit Skoda Fabia und ähnlichen Modellen mit 60-Kilo-Stützlast bleibt wenig Reserve: Wer zwei 25-Kilo-E-Bikes plant, sollte mit 70 bis 75 Kilogramm rechnen und die Stützlast des Fahrzeugs vor dem Kauf genau prüfen.

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Der Thule VeloSpace XT 3 bietet als robuster Anhängerkupplungsträger eine starke Alternative zum Uebler i21 Z90, wie der Thule VeloSpace XT 3 Test in Tests und mit Preisen zeigt.

Häufig gestellte Fragen

Welcher Fahrradträger Anhängerkupplung ist klappbar für E-Bikes?

Der Uebler i21 und der Thule EasyFold XT 2 sind faltbar und für E-Bikes geeignet. Beide Modelle kippen zur Seite, um den Kofferraumzugang zu ermöglichen, und lassen sich platzsparend verstauen.

Was sind die besten Modelle für 80 kg Stützlast?

Für 80 Kilogramm eignen sich Atera-, Hapro- und Premium-Modelle von Thule. Diese Modelle bieten Reserve auch für schwerere E-Bikes oder Zusatzausstattung.

Kann man E-Bikes mit normalem Träger transportieren?

Nur wenn die maximale Zuladung mindestens 60 Kilogramm beträgt und das Eigengewicht des Trägers unter 15 Kilogramm liegt. Standardmodelle mit 45 oder 50 Kilogramm Stützlast reichen für zwei E-Bikes nicht aus.

Welche Zubehörteile für Anhängerkupplung sind sinnvoll?

Ein Sicherungsgurt schützt die Fahrräder vor Vibrationen, Beleuchtungserweiterungen erhöhen die Sicherheit, und Diebstahlsicherungen schützen den Träger selbst. Für E-Bikes empfiehlt sich ein Ladegerät für unterwegs.

Wie montiert man einen E-Bike-Träger richtig?

Den Träger auf die Kupplung setzen, Spannhebel verriegeln, Stecker der Beleuchtung anschließen, Rahmenhalterungen anpassen, E-Bikes einladen und mit Gurten sichern. Vor jeder Fahrt die Festigkeit prüfen.

Welche Marken dominieren die Tests?

ADAC und Testberichte.de führen regelmäßig Uebler, Thule und Atera als Testsieger. Für E-Bike-spezifische Modelle sind Elektrobike.de und Bike-X verlässliche Quellen.