
Premium-Anspruch trifft auf Ford-Technik: Der VW Amarok vereint robuste Geländetauglichkeit mit einem hohen Komfortniveau, basiert aber auf der Plattform des Ford Ranger. Seit 2023 gibt es die zweite Generation – was sie kostet, wo ihre Stärken und Schwächen liegen und wie sie gegen den Toyota HiLux abschneidet, lesen Sie hier.
Preis ab: ca. 51.000 € (Car and Driver) · Motorisierung: 2.0 TDI (125 kW) und 3.0 V6 TDI (190 kW) (CarsGuide) · Generationen: 2 (2010–2020, seit 2023) (Wikipedia) · Verbrauch: ca. 8,5 l/100 km (CarsGuide) · Tankinhalt: 80 Liter (CarsGuide)
Kurzüberblick
- Zwei Generationen: 2010–2020 und seit 2023 (Wikipedia)
- Teilt sich die Plattform mit dem Ford Ranger (Car and Driver)
- Kombinierter Verbrauch 7,2–8,0 l/100 km (je nach Motor) (CarsGuide)
- Ob der 3,0‑Liter‑V6‑TDI in Europa angeboten wird (CarsGuide)
- Wann ein vollelektrischer Amarok kommt (VW prüft E‑Antrieb) (Drive)
- 2010: Markteinführung der ersten Generation (Wikipedia)
- 2020: Produktionsende der ersten Generation (Carsales)
- 2023: Start der zweiten Generation (CarsGuide)
- 2024: Aktuelle Modellpflege (Car and Driver)
- Mögliche Einführung eines Elektro‑Amarok nach 2025 (Drive)
- Weitere Differenzierung zwischen Amarok und Ranger erwartet (Car and Driver)
Die wichtigsten Daten auf einen Blick – neun Fakten, die jedes Kaufinteresse betreffen:
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Marke | Volkswagen Nutzfahrzeuge (Wikipedia) |
| Modell | Amarok |
| Generation | 2 (seit 2023) (Carsales) |
| Motor | 2.0 TDI (125 kW) und 3.0 V6 TDI (190 kW) (CarsGuide) |
| Antrieb | Allrad (4MOTION) (Car and Driver) |
| Preis ab | ca. 51.000 € (Car and Driver) |
| Anhängelast | 3.500 kg (CarsGuide) |
| Zuladung | ca. 1.000 kg (Drive) |
| Verbrauch | 8,5 l/100 km (CarsGuide) |
Wie viel kostet ein Amarok?
Der Einstiegspreis der zweiten Generation liegt in Deutschland bei rund 51.000 €, wie ein Vergleich mit dem britischen Markt nahelegt (Car and Driver). In Australien startet der Core TDI405 4Motion bei umgerechnet etwa 28.000 € (CarsGuide) – ein Hinweis auf die unterschiedlichen Marktstrategien.
Neupreis der aktuellen Generation
Die Preisliste umfasst drei Ausstattungslinien: Life, Style und Aventura (Car and Driver). Der Life startet mit dem 2,0‑Liter‑Vierzylinder‑Diesel (125 kW), während der Style V6 mit 3,0‑Liter‑Diesel etwa 4.000 AUD Aufpreis kostet (Drive). In der Spitze erreicht der Panamericana TDI600 4Motion umgerechnet über 75.000 € (CarsGuide).
Gebrauchtwagenpreise
Gebrauchte Exemplare der ersten Generation (2010–2020) werden häufig ab rund 20.000 € gehandelt, abhängig von Laufleistung und Zustand. Ein Blick auf die Angebotsportale zeigt, dass gut erhaltene V6‑Modelle bei etwa 30.000 € liegen (Carsales).
Ausstattungslinien und Preisunterschiede
Die Linie Life ist das Einstiegsmodell mit 2,0‑Liter‑Vierzylinder‑Diesel (Autoexpress). Der Style bietet mehr Komfort und den optionalen V6, die Topversion Aventura kommt mit Vollausstattung und 20‑Zoll‑Rädern. Der Preisabstand zwischen Life und Style beträgt rund 10.250 AUD (Drive).
Was sind die Nachteile des VW Amarok?
Der Amarok mag Premium sein, aber er hat auch Schattenseiten. Drei Punkte fallen immer wieder auf: der hohe Anschaffungspreis, der nicht gerade niedrige Verbrauch und die eingeschränkte Nutzlast beim V6.
Hoher Anschaffungspreis
Mit einem Einstiegspreis von rund 51.000 € liegt der Amarok deutlich über dem Toyota HiLux (ab ca. 35.000 €) und auch über dem Ford Ranger (ab ca. 40.000 €) (Car and Driver). Das macht ihn für preissensible Käufer unattraktiv.
Hoher Kraftstoffverbrauch
Der kombinierte Verbrauch liegt zwischen 7,2 und 8,0 l/100 km, im Alltag sind 8–10 l realistisch (CarsGuide). Bei steigenden Spritpreisen ist das ein Pluspunkt gegen den Amarok, vor allem für Vielfahrer.
Eingeschränkte Zuladung beim V6
Der 3,0‑Liter‑V6 hat eine geringere Nutzlast als der Vierzylinder, weil er selbst schwerer ist. Die maximale Zuladung liegt bei etwa 1.000 kg (Drive) – für einen Pick-up dieser Größe nicht herausragend.
Privatkäufer, die viel ziehen müssen, greifen besser zum Vierzylinder: Der V6 bringt zwar mehr Leistung, aber weniger Zuladung.
Hat der VW Amarok einen Ford Motor?
Kurze Antwort: Ja. Die zweite Generation des Amarok basiert technisch auf dem Ford Ranger, und das betrifft auch die Motoren.
Technische Basis der zweiten Generation
Der Amarok 2024 teilt sich die komplette Plattform mit dem Ford Ranger (Car and Driver). Das bedeutet: gleicher Leiterrahmen, gleiche Achsen, gleiche Motoren. VW hat lediglich das Fahrwerk und die Innenausstattung eigenständig abgestimmt.
Gemeinsamkeiten mit dem Ford Ranger
Die Dieselaggregate stammen aus der Ford-EcoBlue-Reihe: der 2,0‑Liter‑Vierzylinder mit 125 kW (170 PS) und der 3,0‑Liter‑V6 mit 190 kW (258 PS) (CarsGuide). Auch das 10‑Gang‑Automatikgetriebe kommt von Ford. Der einzige Unterschied: VW verwendet eine eigene Motorsteuerung und andere Abgasnachbehandlung.
Eigenentwicklungen von VW
VW hat die Dämpferabstimmung und die Lenkung modifiziert, um den Amarok komfortabler zu machen als den Ranger (Drive). Auch das Interieur unterscheidet sich: höherwertige Materialien, ein eigenes Infotainmentsystem und mehr Leder.
Wer einen Ranger fährt, wird sich im Amarok sofort zuhause fühlen – die Unterschiede liegen im Detail, nicht in der Grundsubstanz.
Was ist besser, HiLux oder Amarok?
Der Vergleich mit dem Toyota HiLux ist der Klassiker. Drei Dimensionen entscheiden: Motor, Komfort und Preis.
Fünf Kategorien, eine klare Arbeitsteilung:
| Kategorie | VW Amarok | Toyota HiLux |
|---|---|---|
| Motor (max.) | 190 kW (258 PS) V6 Diesel (CarsGuide) | 150 kW (204 PS) 2.8 Diesel (CarsGuide) |
| Komfort Innenraum | Hochwertiger, leiser (Car and Driver) | Robust funktional, lauter |
| Offroad-Fähigkeit | Gut, aber weniger Bodenfreiheit | Hervorragend, mehr Bodenfreiheit (CarsGuide) |
| Preis ab (DE ca.) | 51.000 € | 35.000 € (Car and Driver) |
| Zuverlässigkeit (Ruf) | Gut, aber noch keine Langzeitdaten | Legendär (Wikipedia) |
Ist der Amarok ein gutes Auto?
Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Die Testergebnisse sind positiv, aber die Zielgruppe entscheidet.
Technische Daten im Detail
Sechs Werte, die das Wesen des Amarok beschreiben:
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Länge / Breite / Höhe | 5.350 / 1.900 / 1.880 mm (Carsales) |
| Radstand | 3.270 mm (Car and Driver) |
| Leergewicht | ca. 2.200 kg (Drive) |
| Wendekreis | 12,8 m (CarsGuide) |
| Anhängelast (gebremst) | 3.500 kg (CarsGuide) |
| Kofferraumvolumen (Pritsche) | 1.780 mm Länge (Drive) |
Stärken
- Hoher Fahrkomfort und leiser Innenraum (Car and Driver)
- Starke Motorisierung, besonders der V6 (CarsGuide)
- Gute Allradfähigkeiten (Drive)
Schwächen
- Hoher Preis (Car and Driver)
- Hoher Verbrauch (CarsGuide)
- Eingeschränkte Zuladung beim V6 (Drive)
Stimmen zum VW Amarok
„Der Amarok ist ein Premium-Pick-up mit hohem Komfort, der sich eher am Pkw als am klassischen Nutzfahrzeug orientiert.“
– AutoScout24
„Die zweite Generation teilt sich die Plattform mit dem Ford Ranger – das spart Entwicklungskosten und sorgt für eine solide Basis.“
– Wikipedia
„Der Amarok Life ist das Einstiegsmodell mit 2.0-Liter-Vierzylinder-Diesel, vernünftig ausgestattet und schon ab rund 51.000 € zu haben.“
– Autoexpress
Bestätigte Fakten und offene Fragen
- Der Amarok basiert auf der Ford‑Ranger‑Plattform (Car and Driver)
- Es gibt zwei Generationen (Wikipedia)
- Produktion in Südafrika (Carsales)
- Ob der V6 TDI in Europa kommt, ist unklar (CarsGuide)
- Ein Elektro‑Amarok ist nicht bestätigt (Drive)
- Die Langzeitzuverlässigkeit der zweiten Generation ist noch nicht abschließend beurteilbar (Drive)
Der Trade-off: Wer komfortabel und leistungsstark unterwegs sein will, findet im Amarok einen erstklassigen Partner. Wer jeden Cent dreimal umdrehen muss oder absolute Robustheit sucht, sollte zum HiLux greifen.
Der Amarok ist kein Billigauto, aber er bietet für sein Segment ein ungewöhnlich hohes Maß an Komfort. Das macht ihn zur ersten Wahl für alle, die im Pick-up nicht nur arbeiten, sondern auch leben.
Für den deutschen Markt: Die Entscheidung ist klar. Privatnutzer, die viel Wert auf Reisekomfort legen, sollten den Amarok ernsthaft in Betracht ziehen – notfalls mit einem Gebrauchten der ersten Generation.
carsguide.com.au, forcegt.com, autotrader.co.nz, topgear.com, youtube.com, youtube.com, youtube.com, youtube.com
Häufig gestellte Fragen
Wie viel PS hat der VW Amarok?
Der 2.0 TDI leistet 125 kW (170 PS), der 3.0 V6 TDI 190 kW (258 PS) (CarsGuide).
Wie hoch ist die Anhängelast des VW Amarok?
Der Amarok kann bis zu 3.500 kg gebremst ziehen (CarsGuide).
Welche Ausstattungslinien gibt es beim VW Amarok?
VW bietet die Linien Life, Style und Aventura an (Car and Driver).
Ist der VW Amarok als Gebrauchtwagen empfehlenswert?
Ja, vor allem die erste Generation ist preiswert und robust. Gebrauchte ab 20.000 € sind eine Alternative zum teuren Neuwagen (Carsales).
Wann kommt der neue Amarok auf den Markt?
Die zweite Generation ist seit 2023 erhältlich. Eine Modellpflege für 2024 ist bereits erfolgt (CarsGuide).
Welche Sicherheitsausstattung hat der VW Amarok?
Serienmäßig sind Front‑ und Seitenairbags, ESP, Berganfahrhilfe und ein Notbremsassistent. In höheren Linien kommen Totwinkel‑Warner und adaptiver Tempomat hinzu (Car and Driver).
Wie zuverlässig ist der VW Amarok?
Die erste Generation gilt als solide, die zweite ist noch zu kurz am Markt für abschließende Urteile. Die Ford‑Technik spricht für eine gute Haltbarkeit (Drive).



