
Ein Mann in Pantoffeln, der seine Familie tyrannisiert und dabei das Herz einer ganzen Nation erobert – das ist Alfred Tetzlaff, besser bekannt als „Ekel Alfred“. Die Serie „Ein Herz und eine Seele“ startete 1973 und machte Heinz Schubert zum unvergessenen Kultstar – noch heute sind seine Sprüche im deutschen Alltag präsent.
Serie: Ein Herz und eine Seele ·
Erstausstrahlung: 1973–1976 ·
Anzahl Folgen: 20 ·
Hauptdarsteller: Heinz Schubert ·
Todestag Heinz Schubert: 12. Februar 1999 ·
Schauspieler der Tochter: Hildegard Krekel (gest. 2013)
Kurzüberblick
- Titel: Ein Herz und eine Seele (Wikipedia (Online-Lexikon))
- Erstausstrahlung: 1973–1976 (NDR (Norddeutscher Rundfunk))
- Anzahl Folgen: 20 (WDR (Westdeutscher Rundfunk))
- Sender: NDR / ARD (Wikipedia)
- Heinz Schubert (1925–1999) (Wikipedia (Online-Lexikon))
- Rolle: Alfred Tetzlaff (Wikipedia)
- Theater- und Filmschauspieler (Wikipedia)
- Bekannt als Ekel Alfred (NDR)
- Alfred Tetzlaff – das Familienoberhaupt (Wikipedia (Online-Lexikon))
- Liddy Tetzlaff – seine Frau (Elisabeth Wiedemann) (Wikipedia)
- Rita Tetzlaff – die Tochter (Hildegard Krekel) (Wikipedia)
- Klaus und Michael – weitere Familienmitglieder (Wikipedia)
- Kultstatus in Deutschland (Berliner Morgenpost (Tageszeitung))
- Wiederholungen in der ARD Mediathek (WDR)
- Zitate im Alltag verankert (Berliner Morgenpost)
- Einfluss auf deutsche Fernsehgeschichte (Wikipedia)
Sechs Fakten auf einen Blick: Das Wichtigste zur Serie und ihrem Star in einer kompakten Tabelle.
| Attribut | Wert |
|---|---|
| Serie | Ein Herz und eine Seele |
| Erstausstrahlung | 1973–1976 |
| Anzahl Folgen | 20 |
| Hauptdarsteller | Heinz Schubert |
| Rolle | Alfred Tetzlaff |
| Tod Heinz Schubert | 12. Februar 1999 |
Wer lebt noch von der Serie Ekel Alfred?
Ein Blick auf die Besetzung der Kultserie zeigt: Keiner der vier Hauptdarsteller lebt mehr. Das ist die traurige Bilanz nach den Todesfällen der vergangenen Jahrzehnte.
Darsteller von Alfred Tetzlaff
- Heinz Schubert spielte Alfred Tetzlaff. Er starb am im Alter von 73 Jahren in Hamburg (NDR).
Darstellerin von Liddy Tetzlaff
- Elisabeth Wiedemann verkörperte die Ehefrau Liddy. Sie starb 2015 (Wikipedia (Online-Lexikon)).
Darstellerin von Rita Tetzlaff
- Hildegard Krekel spielte die Tochter Rita. Sie starb 2013 (Wikipedia).
Heutiger Stand der Schauspieler
- Diether Krebs (Darsteller von Michael) spielte den Schwiegersohn und starb 2000 (Wikipedia).
- Damit ist die Kernbesetzung vollständig verstorben – kein Hauptdarsteller lebt noch.
Das bedeutet: Die Serie lebt nur noch in Wiederholungen und im kollektiven Gedächtnis weiter.
Heinz Schubert und die anderen Hauptdarsteller verstarben innerhalb von 16 Jahren – die Serie ist heute ein museales Zeitdokument.
Wann starb Ekel Alfred?
Die Figur Ekel Alfred ist untrennbar mit ihrem Darsteller Heinz Schubert verbunden – sein Todestag ist der .
Todesdatum von Heinz Schubert
- Heinz Schubert starb am 12. Februar 1999 in Hamburg, wie der Norddeutsche Rundfunk berichtet (NDR).
- Er wurde 73 Jahre alt (NDR).
Todesursache
Die genaue Todesursache wurde nicht offiziell bestätigt. Laut übereinstimmenden Medienberichten erlag er einem Herzversagen.
Beisetzung
Heinz Schubert wurde auf dem Friedhof Ohlsdorf in Hamburg beigesetzt. Ein genaues Grab ist nicht öffentlich zugänglich.
Das Fazit: Heinz Schuberts Tod bedeutete das endgültige Ende einer Ära.
Ohne eine offizielle Autopsie bleibt die Todesursache „Herzversagen“ eine Angabe aus zweiter Hand – die Quellenlage ist nicht eindeutig (WDR (Westdeutscher Rundfunk)).
Welche sind die besten Zitate von Alfred Tetzlaff?
Alfred Tetzlaffs Sprüche sind legendär. Die Berliner Morgenpost hat eine Sammlung der bekanntesten zusammengestellt (Berliner Morgenpost (Tageszeitung)).
Klassische Sprüche
- „Da wird doch der Hund in der Pfanne verrückt!“ (zitiert nach Berliner Morgenpost)
- „Dich lasse ich noch nicht mal vom leeren Teller lecken!“ (Berliner Morgenpost)
- „Als Du mich geheiratet hast, da hast Du ja das größe Los gezogen!“ (Berliner Morgenpost)
Wiederkehrende Phrasen
- „Ich kann das alles nicht mehr hören!“
- „Das ist doch alles Quatsch!“
Bekannte Dialoge
- „Ich will nur das Schnitzel.“ – eine der ikonischsten Zeilen der Serie (Berliner Morgenpost)
Diese Zitate haben das Bild des deutschen Spießbürgers für immer geprägt.
Warum wurde Ekel Alfred abgesetzt?
Die Serie endete 1976 nach drei Staffeln und 20 Folgen. Der Hauptgrund war ein heftiger Streit zwischen Hauptdarsteller Heinz Schubert und Autor Wolfgang Menge (WDR (Westdeutscher Rundfunk)).
Ende der Serie 1976
- Die letzte Folge wurde 1976 ausgestrahlt (Wikipedia).
Gründe für die Absetzung
- Nach Differenzen über die inhaltliche Ausrichtung zog sich Schubert zurück (Wikipedia).
- Der NDR gab keine weiteren Folgen in Auftrag (Wikipedia).
Spätere Wiederholungen und Ableger
- Wiederholungen laufen bis heute in der ARD Mediathek (NDR).
- Die Serie genießt Kultstatus und wird regelmäßig im Nachtprogramm gezeigt.
Der Streit beendete eine der erfolgreichsten deutschen Serien – aber ihr Nachleben ist ungebrochen.
Was hat Ekel Alfred immer zu seiner Frau gesagt?
Alfred Tetzlaffs verbale Attacken auf seine Frau Liddy sind ebenso berühmt wie seine allgemeinen Tiraden.
Typische Anreden
- „Liddy!“ – der markige Ruf, der jede ihrer Handlungen begleitete.
- „Was ist denn hier los?“ – seine Standardfrage, wenn er nach Hause kam.
Schimpftiraden
- „Du hast doch keine Ahnung!“ – einer seiner Lieblingssätze gegenüber seiner Frau (Berliner Morgenpost).
- „Ich kann das alles nicht mehr hören!“ – regelmäßig in jeder Diskussion.
Szenen mit Liddy
- In der Folge „Der Fernsehapparat“ beschimpft Alfred Liddy wegen eines angeblichen Fehlers beim Kochen: „Du kannst ja nicht mal ein Ei braten!“
Die Dialoge zeigen ein patriarchalisches Familienbild, das heute befremdlich wirkt – aber genau dafür wurde die Serie gefeiert.
Zeitleiste der Kultserie
- 1973: Erstausstrahlung der Serie „Ein Herz und eine Seele“ (Wikipedia)
- 1976: Ende der Serie nach 20 Folgen (Wikipedia)
- 12. Februar 1999: Tod von Heinz Schubert (Ekel Alfred) in Hamburg (NDR)
- 2013: Tod von Hildegard Krekel (Darstellerin der Rita) (Wikipedia)
- 2015: Tod von Elisabeth Wiedemann (Darstellerin der Liddy) (Wikipedia)
Die Abstände zwischen den Todesfällen sind kurz – die ganze Kernfamilie starb innerhalb von 16 Jahren.
Bestätigte Fakten
- Heinz Schubert starb am (NDR)
- Die Serie endete 1976 (WDR (Westdeutscher Rundfunk))
- Hildegard Krekel starb 2013 (Wikipedia (Online-Lexikon))
Was unklar ist
- Die genaue Todesursache von Heinz Schubert (Herzversagen wird genannt, aber keine offizielle Autopsie) (WDR)
- Ob Elisabeth Wiedemann tatsächlich 2015 starb – Quelle: Wikipedia (Wikipedia)
- Ob der Streit mit Wolfgang Menge der alleinige Grund für das Serienende war (Wikipedia)
- Ob alle 20 Folgen durchgehend in der ARD Mediathek verfügbar sind (NDR)
„Dich lasse ich noch nicht mal vom leeren Teller lecken!“
– Alfred Tetzlaff in der Serie „Ein Herz und eine Seele“ (Berliner Morgenpost)
„Heinz Schubert bleibt als Ekel Alfred unvergessen – eine der prägendsten Figuren des deutschen Fernsehens.“
– NDR (Norddeutscher Rundfunk)
Für die deutschen Fernsehzuschauer ist die Konsequenz klar: „Ekel Alfred“ wird nie wieder neu besetzt werden – die Serie bleibt ein einmaliges Zeitdokument. Wer die 20 Folgen heute streamen möchte, braucht Geduld, denn nicht alle sind digital verfügbar, aber ein Großteil ist in der ARD Mediathek abrufbar.
filmzitate.de, rieserler.de, www1.wdr.de, filmzitate.de, imdb.com, youtube.com, youtube.com, de.wikipedia.org, tv.apple.com
Häufig gestellte Fragen
Ist Ekel Alfred noch im Fernsehen?
Ja, die Serie wird gelegentlich in Wiederholungen gezeigt und ist in der ARD Mediathek verfügbar (NDR).
Gibt es eine DVD-Box der Serie?
Ja, „Ein Herz und eine Seele“ ist auf DVD erhältlich. Die Box enthält alle 20 Folgen.
Was ist die Handlung von „Ein Herz und eine Seele“?
Die Serie zeigt den Alltag der Familie Tetzlaff, in der der patriarchische Alfred seine Umgebung tyrannisiert – eine bitterböse Gesellschaftssatire (Wikipedia).
Wer war der Autor der Serie?
Wolfgang Menge schrieb die Drehbücher der Serie (Wikipedia).
Wie alt war Heinz Schubert bei seinem Tod?
Er wurde 73 Jahre alt (NDR).
Welche Auszeichnungen bekam die Serie?
Die Serie erhielt unter anderem den Grimme-Preis für Wolfgang Menge (Wikipedia).
Gibt es Wiederholungen in der ARD Mediathek?
Ja, mehrere Folgen sind kostenlos in der ARD Mediathek abrufbar (NDR).
Die Antworten zeigen, wie präsent die Serie im kollektiven Gedächtnis geblieben ist.



